Viewing entries tagged
post merger integration

Denkfabrik Wirtschaft - jetzt anmelden

M&A Aktivitäten sind für viele Unternehmen nach wie vor eine wichtige strategische Option zur Steigerung des Unternehmenswertes und des Unternehmenswachstums. Nichtsdestotrotz ist ein Unternehmenskauf aber oftmals eine große und risikoreiche Investition und stellt insbesondere in der Post Merger Integration eine große Herausforderung für Unternehmen dar.

Es lohnt sich, dieser Phase ein hohes Maß an Management-Aufmerksamkeit zu widmen, denn nachhaltige Wertschöpfung erfolgt nicht durch den Kauf an sich, sondern durch erfolgreiche gemeinsame Integrationsarbeit.

Der Jahreskongress PMI des Bundesverbandes M&A und der angegliederte interaktive Design Thinking-Workshop „Denkfabrik Wirtschaft“ beleuchten die kritischen Erfolgsfaktoren und typische Vorgehensweisen bei der Unternehmensintegration:

  • Standardisierung und Best-Practices für den Integrations- und M&A-Prozess

  • Transformation des Integrations- und M&A-Prozesses durch Digitalisierung und
    digitale Tools

  • Kulturelle Integration im M&A-Prozess

  • aktuellste Erkenntnisse aus der internationalen wissenschaftlichen Forschung und Beratung im Bereich M&A und PMI aus europäischer und amerikanischer Perspektive


Die Teilnehmer des Workshops können Ihre Themen und Fragen aktiv einbringen und zusammen mit anderen Teilnehmern Lösungen erarbeiten und haben so die Möglichkeit, von den praktischen Erfahrungen anderer Unternehmen zu lernen und diese für sich zu nutzen.

Zwei kurze Keynotes runden das Programm ab. Dieses Format gibt es seit drei Jahren und es hat hervorragende Bewertungen der Teilnehmer erhalten.

Und das Erlebnis endet nicht beim Workshop, die Teilnehmer können in dem Arbeitskreis PMI des Bundesverbandes M&A weiter mit den anderen Experten zusammen arbeiten und sich austauschen.

Agenda und weitere Informationen finden Sie unter www.mergerintegration.events

 

A manifesto for next generation M&A processes

A manifesto for next generation M&A processes

Many M&A practitioners have worked on improving their processes for years. Numerous improvements have been created for the professional practice for mergers and acquisitions. Success rate of post merger integration projects have never been higher. Yet, increasing the automated or semi-automated part of these processes has not been in the focus.

Now is the time to reach the next level for these processes. We have to embrace technology to leapfrog today´s processes!

Länderspezifische Faktoren bei der Fusionsintegration

Länderspezifische Faktoren bei der Fusionsintegration


Welche Auswirkungen haben Länder auf die Integrationsaktivitäten von Unternehmensfusionen? Wenn Sie an einer transnationalen Merger-Integration arbeiten, sollten Sie über Kenntnisse dieser Faktoren verfügen.

Multinationale Zielfirmen erstrecken sich über mehrere Länder mit Tochtergesellschaften in jedem der Länder. Es gibt viele Faktoren in einem bestimmten Land, welche die Integration von Fusionen beeinflussen, die auf überregionaler, nationaler und lokaler Ebene stattfinden. Hinzu kommen soziale und kulturelle Faktoren, die sich je nach Land oder Region unterscheiden, wie Arbeitstage innerhalb einer Woche, nationale Feiertagskalender, das politische Umfeld sowie die Präsenz und der Einfluss von Gewerkschaften.

Diese Faktoren sind:

  • Rechtlicher Rahmen

  • Soziologischer Rahmen

  • Kultureller Rahmen

  • Politisches Umfeld

  • Technologisches Umfeld

  • Ökologische Umwelt

  • Lokales Umfeld des Unternehmens

Hier ist mehr Hintergrund zu einigen der Faktoren:

Rechtlicher Rahmen

Jedes Land hat eine spezifische Reihe von Gesetzen und Vorschriften, die für die Integration von Fusionen gelten. Diese betreffen z.B. die Übertragung von physischem und geistigem Eigentum, Compliance- und Berichtspflichten des Unternehmens, das Verhalten in Wettbewerbssituationen, Vorschriften und Verfahren zur Beschäftigung und Unternehmensübertragung sowie die Berechnung und Zahlung von Steuern.

Für die Verschmelzung setzt der Rechtsrahmen Grenzen und regelt Integrationsaktivitäten wie die Integration von Unternehmen in eine einzige juristische Person sowie die Umstrukturierung. Manager von Merger Integrationsmaßnahmen müssen über Kenntnisse dieser rechtlichen Rahmenbedingungen verfügen, um die Auswirkungen zu ermitteln.

Kultureller Rahmen

Nationale Kulturen können sich unterscheiden, wenn es um Religion, Ethnizität und Klassenstrukturen geht. Nationale Kulturen definieren laut Hofstede aber auch die Gleichheit/Ungleichheit in der Gesellschaft, die individuellen und kollektiven Aspekte, die Geschlechterrollen sowie die Vermeidung von Unsicherheit und Angst in einer Gesellschaft. Für die Integration von Fusionen müssen Sie sich dieser kulturellen Aspekte bewusst sein.

Politisches Umfeld

Wie wirkt sich das politische Umfeld auf die Integration von Fusionen aus? Aus aktiver Sicht treiben die Politiker Gesetze und Haushaltsentscheidungen voran. Sie werden mit dem Erwerber zusammenarbeiten, wenn die erwarteten positiven Auswirkungen der Fusionsintegration hoch sind und dem Politiker von Nutzen sind.

Aus passiver Sicht müssen Politiker auf mögliche negative Wahrnehmungen und Ergebnisse oder Nebenwirkungen von Fusionsintegrationsaktivitäten wie Streiks der Belegschaft im Falle von Umstrukturierungen reagieren. Für die Integration von Fusionen müssen Sie sich über das politische Umfeld in jedem Land im Klaren sein, das von der Integration betroffen ist.

Technologisches Umfeld

Verschiedene Branchen haben unterschiedliche Anforderungen an das Vorhandensein oder die Verfügbarkeit von Technologie in einem bestimmten Land. Dies könnte sich auf die nationale technologische Infrastruktur wie Verfügbarkeit von Strom, Kühlung, Wärme, Transport sowie auf lokale Lieferanten mit der richtigen Technologie, Kompetenz und Versorgung beziehen, aber auch auf die Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiter.

Ökologische Umwelt

Ein Unternehmen ist immer in sein lokales ökologisches Umfeld eingebettet. Natürliche Ressourcen, Ökologie sowie Umweltschutzanforderungen sind Beispiele für die ökologische Umwelt. Die Ergebnisse der Due Diligence können zu Arbeitsaufgaben für die Fusionsintegration führen, wie z.B. Umweltsanierungsaktivitäten.

Lokales Unternehmensumfeld

Neben den oben beschriebenen makroökonomischen Faktoren ist jedes lokale Unternehmen in einen mikroökonomischen Kontext mit lokalen Wettbewerbern und Lieferanten und Mitarbeitern eingebettet und muss sich mit den lokalen Finanzierungsbedingungen und den lokalen Gesetzen und Vorschriften auseinandersetzen.

Bei der Integration von Fusionen sollten Sie das lokale Unternehmensumfeld berücksichtigen und respektieren und die Auswirkungen von Änderungen ermitteln, meist mit Hilfe von lokalen Arbeitnehmern.

M&A-Digitalisierung: Vergleich der Geschäfte von Target und Acquirer

M&A-Digitalisierung: Vergleich der Geschäfte von Target und Acquirer

Akquisition von Neugeschäft

Heutzutage erwerben viele Unternehmen andere Unternehmen mit neuen Geschäftsmodellen oder versuchen, Startups zu integrieren, um die Bandbreite der Geschäftsmodelle zu erweitern und Disruption durch andere Unternehmen zu vermeiden. Aber wie analysiert und vergleicht man Unternehmen? Reicht eine grobe Analyse auf der Ebene des Geschäftsmodells aus, um Unterschiede festzustellen und Aktivitäten für die Post Merger Integration abzuleiten? Gibt es blinde Flecken? Hier sind meine Gedanken:

Unternehmensvergleich

In einer ganzheitlichen Sichtweise beschreiben drei Dinge das Geschäft eines Unternehmens vollständig. Die Strategie, das Geschäftsmodell und das Betriebsmodell.

Die Strategie definiert strategische Ziele und Maßnahmen. Strategische Ziele helfen, die Führung des Unternehmens zu steuern, aber einige strategische Ziele bestimmen auch, wie das Unternehmen gestaltet werden soll und wie die Abläufe für das Unternehmen gestaltet werden sollen. In einer meiner nächsten Posts werde ich diskutieren, wie man Strategien definiert und vergleicht, also konzentrieren wir uns nun auf den Vergleich von Geschäftsmodellen und Betriebsmodellen.

Vergleich von Geschäftsmodellen

Mit der Business Model Generation Methodik können Sie zwei Geschäftsmodelle vergleichen, indem Sie Informationen aus jedem der Modellelemente vergleichen: Value Proposition, Kanäle, Kundensegmente, Kanäle, Einnahmequellen, Schlüsselaktivitäten, Schlüsselressourcen, Schlüsselpartner, Kostenstruktur. Dies gibt Ihnen eine Reihe von Unterschieden auf Typ-Ebene, was sehr zu begrüßen ist. So, sagen wir, stellen Sie fest, dass die Channels unterschiedlich sind, der eine ist über einen physischen Shop, der andere ist über einen Online-Shop. Dann können Sie darüber nachdenken, sie getrennt zu lassen oder beide Angebote zu integrieren. Für Kaufhäuser sahen wir diese Kombination von Channels, die sich abspielten: im Geschäft kaufen, online zurückgeben; online kaufen, im Geschäft zurückgeben; online kaufen, im Geschäft abholen.

Bei der Verwendung der Business Model Generation Methodik müssen Sie sich darüber im Klaren sein, dass nicht nur die Freiheitsgrade beim Aufbau eines Geschäftsmodells die Quelle für Differenzierung und Disruption sein können, sondern auch die Freiheitsgrade beim Aufbau eines Betriebsmodells, welches das Geschäftsmodell implementiert. Worin besteht der Unterschied? Das Geschäftsmodell ist ein Typ-Level-Modell, das Ihnen sagt, was Sie tun müssen, während das Betriebsmodell viel konkreter ist und beschreibt, wie Sie es tun. Für das Beispiel eines Warenhauses würde das Betriebsmodell die Vorgehensweise bei der Bestellung von Online-Shops mit anschließender Abholung im Geschäft umsetzen.

Darüber hinaus sagen Ihnen die strategischen Ziele, wie Sie das Geschäftsmodell und das Betriebsmodell gestalten können. Diese Beziehung spiegelt sich im Osterwalder-Modell nicht wider.

Weitere Details zu Ähnlichkeiten von Geschäftsmodellen finden Sie in meinem anderen Blogbeitrag zu Elementen und Ähnlichkeit von Geschäfts- und Betriebsmodellen.

Detaillierung des Betriebsmodells

Um das Betriebsmodell des Ziels und des Erwerbers zu beschreiben, benötigen wir Details zu den folgenden Kernprozessen, deren Organisationen und Informationssystemen:

  • Ertragsgenerierungs- und Inkassomodell oder Wert zu Bargeld: Wie bringen wir Produkte über Kanäle auf den Markt und wie erzielen wir Einnahmen?

  • Innovationsprozesse: Idee zum Kundennutzen: Wie innovieren wir?

  • Produktionsbetriebsmodell: Lieferkette bis zur Auslieferung.

  • Betriebsmodell der Verwaltung: Finanzen, Controlling, Einrichtungen, Personalwesen und andere administrative Prozesse.

Beachten Sie, dass die strategischen Ziele und Maßnahmen auf das Betriebsmodell angewendet werden müssen, da einige der Ziele Ihnen helfen, die Struktur des Betriebsmodells zu bestimmen. Denken Sie nur an die strategischen Ziele "Kostenführerschaft" und "Qualitätsführerschaft". Diese beiden Ziele könnten durch den Aufbau von Betrieben operationalisiert werden, die sich mehr darauf konzentrieren, die Kosten niedrig zu halten oder die Qualität so hoch wie möglich zu halten. Die resultierenden Betriebsmodelle können sich erheblich unterscheiden.

Wie wir hier gezeigt haben, ist die Zusammenführung von Strategie-, Geschäftsmodell- und Betriebsmodellen in einem ganzheitlichen Modell ein wichtiger Bestandteil für die Modellierung eines einzelnen Unternehmens, aber auch für den Vergleich von Unternehmen bei der Bewertung von Fusionen und Übernahmen. Seien Sie gespannt auf mehr Denkanstöße beim Denkfabrik Wirtschaft Workshop.

Change management in post merger integration and the role of the change manager

Change management in post merger integration and the role of the change manager

Change management in PMI is the process and methods (tools) to manage the people side of the integration to achieve the declared PMI goals. Therefore, it is important to link the change management to the PMI strategy and the project management in the PMI project. (integrated change management approach). Both change management and project management support the PMI transformation – moving from the actual organization of the Target through a change period (managed via the PMI project) to the future state (successful integration of the Target organization). Integrating the newly acquired company into your own organization, you are ultimately going to be impacting the following aspects: PMI Strategy, Structure (process organization and structural organization), People (like job roles) and Culture. Whenever you adjust those elements in your own organization or at the Target level you need to manage the technical side as well as the people side.

The role of the Change Manager

Experience has shown that it is supportive to inform the top and middle management upfront and to use them as multipliers. In that regard the preparation of Q&As is helpful and enables to speak the same language and to deliver equal key messages.
Who might be the adequate change agent? This depends on your own as well as on the Target organizations. Supervisors and Managers are Change Agents. Change Management is a leadership topic. Enable managers in their role as change agents through empowerment and awareness-raising workshops. However the concrete involvement and role depends on your specific PMI project. Undertake a stakeholder analysis as early as possible to identify the sponsors and other important multipliers.
The key element in change management is to set up a good communication from the start of the PMI process onwards. There is a need to effectively communicate the change to the employees – communication cannot be overdone. Set up a communication plan already during the due diligence phase. The main questions in that regard are:
• What is my PMI vision and mission? Is my message clear?
• Who is my audience, who is the right sender? (strategy issues should be communicated by the
Top Management level, personal topics (WIIFM=what is in it for me) as new job role by the
direct lead)
• What are the key messages? When is the right time to deliver the message? What is the right
delivery method and frequency?

if you liked this post, please come to the European workshop on merger integration

Skills of integration managers

Skills of integration managers

The success of a merger integration program highly depends on the skills of integration managers and the integration team´s skills. So, what are these skills?

Skills of Integration Managers:
Managers that assign responsible for managing an integration project on a day-to-day basis require various personal skills, such as listening, communication, stakeholder management and people skills. However, in addition to these “soft skills” Integration Manager require also more “harder skills” such as project management, business know how and organizational know how. The entire skill-set that is required for successfully managing a post merger integration can typically be acquired only through first hand experience on-the-job. Therefore a valid question in many cases is, if one single individual should manage an integration project alone. A team of people with complementary skills that is led by a senior executive might be a more appropriate solution for integration management in many cases. However, taking into consideration that corporate top performer are typically not sitting on the bench waiting to be assigned to any post merger integration project (but are rather already busy with other important tasks) staffing of Integration Management is a often marked by compromises.

 

Skills of integration team members:
Skills that are required on the level of integration teams might include among others leadership, operative know-howand team management. Different to Integration Management where only few peoplemight get involved (often located within one corporate center) 100 and more operationalmanagers across various geographic regions are easily tight up as team members in a post merger integration. This includes typically not only managers and staff from the buying company but also managers and staff from the target company. Therefore PMI training with regard to team members is often more complex than with regard to Integration Management. Due to confidentiality aspects, time constraints and geographic spread in many cases pure digital courses that are accessible across multiple technical devices and teaching environments are the only way to train 100 and more operational manager from both the buyer and target being.

Click on one of the following topics to learn more:

Results of the vote on merger integration hot topics 2017

Results of the vote on merger integration hot topics 2017

Dear readers,

the voting period is over. Here are the results

Communication in merger integration is the most popular topic. This is a change compared to last year´s #1, which was "Best practices for managing the integration project "

The topic "Talking to Martians: Cultural integration issues and resolutions" is second. Business model integration finished third place.

Here is the results overview:

What will happen next? The top ten topics from the vote will be covered at the European workshop on merger integration. So we keep our promise that the workshop is made for you.

We will select a renowned expert to be the workshop lead for each topic.

Each topic workshop will be in teams of ten and will start with collection of your questions. Questions collected will be discussed in the team. 

We have limited seats, so SIGN UP NOW to make sure you can join the workshop and learn from the best!

A workshop to remember

A workshop to remember

52 professionals in the merger integration business met in Frankfurt to discuss topics based on  design thinking at Villa Kennedy in Frankfurt. The ballroom was equipped with three workshop spaces to ensure maximum interaction and productive discussions. Participants were equipped with personalized agendas that were based on their interests and wishes.

After the first keynote, "Dancing the integration tango" (video here), the design thinking coach fired up the crowd with a warmup game. Now everybody knew each other and was ready to start working. Three parallel workshops were focused on the topics of leveraging wisdom from a recent study, Integration planning during due diligence and after signing, and Integration of new business models.

Then, a second keynote presented by Jochen Schultze from Nokia focused on "Digitizing M&A - Nokia’s innovative approach to running complex global deals" (video here). After a short break, workshop interaction continued on the topics of Leveraging tools for successful integration, Best practices for managing the integration project and Change management. After lunch, there were two additional workshop slots covering, besides other topics, Synergy development across the M&A lifecycle,  Skills, education and organization of merger integration topics and Mastering IT Integration.

The workshop ended with an award ceremony, where three impactful Master Theses were presented a cash award.

What is the impact after the event? The community continues to interact in the Gesellschaft für PMI, all participants will receive writeups of the workshop to ensure conservation of the results, wisdom from the workshop will be shared in parts in the Free Knowhow section.

Feedback for the workshop was overwhelmingly positive.